Unsere Kirchen und Kapellen

Wallfahrtskirche Andechs

St. Vitus 
Erling

St. Pankratius
Frieding

St. Johannes Bpt.
Machtlfing

Marienkirche 
Machtlfing

Kapelle der JVA
Rothenfeld

Friedenskapelle
Erling

Stephanskapelle
Machtlfing

Kreuzweg
Erling

Marienkapelle
Frieding

Kirchliche Friedhöfe

Gemeindlicher Friedhof

Wallfahrtskirche Andechs

Weithin sichtbar erhebt sich die Andechser Wallfahrtskirche mit ihrem charakteristischen Zwiebelturm auf dem höchsten Punkt des „Heiligen Berges“ über 700 Meter über dem Meeresspiegel. Sie ist in der Tradition der hier vormals residierenden Grafen von Andechs – Meranien dem heiligen Nikolaus von Myra und der heiligen Elisabeth von Thüringen geweiht. Die Ursprünge für dieses Patrozinium gehen wohl bis in die Zeit der Andechser Grafen zurück, denn schon um 1130 war die Nikolauskapelle der Andechser Burg Ziel von Pilgern und Wallfahrern. Hier wurden aller Wahrscheinlichkeit nach die wertvolle Reliquiensammlung der Andechser Grafen aufbewahrt. Um eine Umrundung durch die Pilger zu ermöglichen, ist die Wallfahrtskirche vom Klostergeviert durch einen schmalen Hof, den so genannten Pfortenhof, getrennt, über dessen Zufahrt die kuppelartig bekrönte Abts- oder Prälatenkapelle thront. Über eine schmale Terrasse, die im Westen der Kirche vorgelagert ist, und durch einen bogenförmigen Umgang an der Nordwestecke gelangten die Wallfahrer in den Pfortenhof und von dort aus durch den Äußeren Hof im Osten zurück in den Fronhof im Süden, wo heute der Haupteingang der Wallfahrtkirche liegt.*

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Klosters.

* Quelle: Kloster Andechs(http://www.andechs.de/kloster-andechs-geistliches-zentrum/die-andechser-wallfahrtskirche.html)

St. Vitus Erling

Die Kirche St. Vitus befindet sich in zentraler Lage im Ort und ist mit seiner südlichen Längsfront parallel zur früheren zentralen Straßenkreuzung mit Vorplatz, Schmiede, Gasthof mit Poststation und Dorfbrunnen ausgerichtet. Das Langhaus der Kirche ist ein heller Saal mit stark eingezogenem Chorraum. Das Gewölbe wurde während der Innenrestaurierung 1961 von dem Pfaffenhofener Kirchenmaler Michael P. Weingartner (1917-1996) ausgemalt. Das Fresko zeigt die Aufnahme des Hl. Vitus in den Himmel, begleitet von Engeln, über dem Dorf Erling und dem Kloster. Der Altarraum wird von einem sehr qualitätvollen Kruzifix von der Hand des Weilheimer Bildhauers Franz X. Schmädl geradezu erfüllt (1747/48).  Von Schmädl stammen auch die beiden ehemaligen Altarfiguren, die Hl. Modestus und Kreszentia an der nördlichen und südlichen Langhauswand, die der Legende nach die Erzieher des Kirchenpatrons, des Hl. Vitus, gewesen sein sollen. Die Sitzfigur des Hl. Vitus, vormals Herzstück des Hochaltars und nunmehr in einer Nische des südlichen Chorbogens platziert, ist eine meisterliche Arbeit eines nicht bekannten Bildschnitzers der Spätgotik (um 1480). Das Pendant dazu bildet die thronende Muttergottes vor dem linken Chorbogen (um 1510). Diese spätgotische Skulptur wird dem Allgäuer Bildschnitzer Jörg Lederer oder dessen engem Umfeld zugeschrieben. 

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St. Pankratius Frieding

Sowohl der Chor des Kirchenschiffs wie auch der massive, mit Satteldach gedeckte Turmbau reichen noch in die spätmittelalterliche Bauzeit der Kirche zurück. Der historische Kirchenraum ist ein schlichter Saalbau mit eingezogenem Chorraum und einem barocken, flachen Tonnengewölbe mit Stichkappen oberhalb der Fenster. Seit dem Umbau von 1975 ist durch Ausbruch der Nordwand des Schiffes ein rechteckiger Erweiterungsanbau eingefügt. Der Choraltar der Friedinger Kirche wurde wohl zur Gänze aus anderen Kirchenbeständen erkauft und um 1800 hierhergebracht. Obwohl die Teile möglicherweise unterschiedlicher Herkunft sind, wurden sie alle im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts gebaut. Eine Rarität ist der Tabernakelschrein mit vier drehbaren Reliquienkästen, der aus dem aufgelassenen Franziskanerkloster in Weilheim erworben wurde. Die Altarskulpturen des Hl. Benedikt und der Scholastika sind sicher Werke des Weilheimer Bildhauers Franz X. Schmädl. Ihre ihnen sehr verwandten „Geschwister“ sind am oberen Altar der Klosterkirche in Andechs zu finden. Die beiden geschnitzten Büsten der Apostelfürsten Petrus und Paulus stammen noch aus der hochbarocken Ausstattung der Kirche (um 1720). Das Altargemälde (um 1700), eine ausdrucksstarke Pietà-Darstellung, ist erst 1975 erworben und in den Altar eingesetzt worden und ersetzt jenes von 1878, das den Kirchenpatron Pankratius zeigt.

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St. Johannes Baptist Machtlfing

In beherrschender Lage auf einem eiszeitlichen Drumlin gelegen, besitzt die „Obere Pfarrkirche“ eindrucksvolle Fernwirkung, nicht zuletzt wegen des mächtigen Satteldach-Turmes. Zwischen 1838 und 1845 wurde sie als eine der wenigen Landkirchen im Stil Friedrich Gärtners, der auch in der Münchner Ludwigstraße zu sehen ist, neu errichtet. Bedauerlich ist, dass sich die entsprechende hochwertige Inneneinrichtung aus dieser Zeit nur zu geringen Teilen erhalten hat. Der Besucher erblickt nun eine Einrichtung, die die Modernität der späten 1950er Jahre zum Ausdruck bringt. Wesentlich wird der Raumeindruck von den Werken des Pfaffenhofener Malers Michael Weingartner bestimmt. Zum einen ist es das Altarmosaik mit dem segnenden Christus, zum anderen sind es die Deckengemälde. Im Langhaus ist ein vielfiguriges Fresko mit den 14 Nothelfern zu sehen, die sich um die Hl. Dreifaltigkeit gruppieren. Die Decke im Altarraum zeigt die vier Evangelistensymbole. Auch die Kreuzwegstationen sind Arbeiten Weingartners. Wendet man sich zurück zum Eingang, ist in der Lünette darüber ein Mosaik nach dem Entwurf Weingartners zu sehen, dargestellt ist das Lamm Gottes. Das Taufbecken vor der rechten Chorwand ist eine Stiftung der Machtlfinger Frauen von 1910. Aus dieser Zeit stammt auch der Jugendstilelemente tragende Osterleuchter.

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Marienkirche Machtlfing

Die Frauenkirche zwischen alten Bauernhöfen in einer Senke gelegen, ist sicher das am wertvollsten ausgestattete Gotteshaus unseres Pfarrverbandes. Es ist auch das Einzige, in dem die Ausstattung weitgehend geschlossen erhalten geblieben ist. Im Kern spätgotisch, wurde sie um 1700 innen und außen barock umgestaltet. Der schlichte Saalbau mit stark eingezogenem Chor trägt eine Flachdecke, die seit 1959 mit einem Fresko des Pfaffenhofener Kunstmalers Michael P. Weingartner bemalt ist. Es zeigt die eine Menschenmenge segnende Muttergottes. Drei prächtige Altäre – zwischen 1680 und 1706 geschaffen - prägen die liturgische Einrichtung, die Wilhelm Neu der Dießener Kistlerwerkstatt von Heinrich Hett zuweist. Auch wenn der südliche Seitenaltar noch mehr Renaissancemotive aufweist, die beiden anderen hingegen ausschließlich die runden weichen Formen des Barock, sind sicher alle drei Altäre aus einem künstlerischen Konzept und zeitnah entstanden und auch in einer Werkstatt gefertigt worden. Altarskulpturen und Altararchitektur wurden in engem Zusammenhang konzipiert und bezogen die vorhandenen spätgotischen Skulpturen mit ein. Herzstück des Choraltars ist die spätgotische Skulptur der thronenden Muttergottes mit dem Kind (um 1490), zu der das Relief mit der Darstellung einer Marienkrönung im Altarauszug gehört (um 1490). Zu der kostbaren spätgotischen Ausstattung der Marienkirche gehören auch die beiden Altarskulpturen des Petrus und des Paulus (um 1510), die vermutlich aus einer Münchner Werkstatt stammen. Um 1520/1530 ist die berührende Skulpturengruppe der Kreuzabnahme an der südlichen Langhauswand entstanden. Sie wird von einem Gemäldepaar gerahmt, auf dem die Heiligen Wendelin und Notburga dargestellt sind (um 1750). Möglicherweise sind sie dem Pollinger Klostermaler Johann Baptist Baader zuzuschreiben. Zusammen mit den Altären wurden die beiden Skulpturen der Seitenaltäre bestellt: der Hl. Sylvester (um 1670/80) und der Hl. Josef (um 1700/1710). Letzterer wird dem Landsberger Bildhauer Lorenz Luidl zugeschrieben. Die Rosenkranzmuttergottes im Chorbogen ist die Stiftung eines Ehepaares Stainer (1688). Aus der früher prächtig ausgestatteten Stephanskapelle (Privatbesitz), etwa ein Kilometer außerhalb Machtlfings gelegen, ist das frühbarocke Altarretabel (um 1650) mit der kleinen Holzskulptur des Patrons an der Nordwand aufgehängt. Diese Stephansfigur ist die älteste Skulptur der Frauenkirche (Mitte 15. Jh.). Aus der Stephanskapelle stammt vermutlich auch die Skulptur des Auferstandenen Christus (um 1720/30) sowie fast alle Votivbilder.

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Friedenskapelle Erling

Die Friedenskapelle wurde 1870 aus Anlass des Krieges gegen Frankreich im neuromanischen Stil errichtet. Die beiden Glocken wurden aus der niedergelegten Kirche des abgegangenen Weilers Ramsee übernommen.

Von der neuromanischen Ausstattung sind neben den Glasfenstern noch der Steinfußboden, sechs Betbänke sowie die Apostelleuchter erhalten. Auch das sehr qualitätvoll geschnitzte Kruzifix mit der Darstellung des Gekreuzigten in hochmittelalterlichem Stil gehört dazu.

Den Friedhof um die Friedenskapelle gibt es seit 1887. Dort finden Mönche des Klosters Andechs ebenso wie Verstorbene des Dorfes Erling ihre letzte Ruhe.

Von der Friedenskapelle führt der Pilgerweg weiter zum Kloster Andechs, gesäumt von vierzehn Kreuzwegstationen.

 

Stephanskapelle Machtlfing

Etwa 1,5 Kilometer außerhalb der Ortschaft, aber immer noch auf Machtlfinger Flur steht auf dem Stephansbichl eine kleine Kapelle, die dem Heiligen Stephan geweiht ist. Dies ist der älteste bekannte Standort einer Kultstätte in Machtlfing. Ob hier der heidnische Gott „Fro“ angebetet wurde ist nicht bekannt, allerdings wurde der Hl. Stephanus oftmals an die Stelle dieses heidnischen Gottes gesetzt. Der ursprüngliche Baukörper der Kapelle soll um 1602 entstanden sein.  Der heutige Bau stammt nach Schober aus dem 17. oder 18. Jahrhundert. Anderen Angaben zufolge wurde er erst einige Zeit später nach der Säkularisation errichtet. Man nimmt an, dass der Vorgängerbau um einiges größer gewesen war. Während der Säkularisation wurde die Ausstattung der Kirche, die Heiligenfiguren, der Altar und ein Gemälde in die Marienkirche gebracht, wo sie sich zum Teil heute noch befinden.  Später wurde dann von einem einheimischen Bauern die kleine Kapelle an Stelle der zerstörten Wallfahrtskirche errichtet. Doch sie wurde in den folgenden Jahren wiederholt geplündert und verwüstet. Am 7. Mai 1933 konnte sie aber nach Renovierungsarbeiten wieder eingeweiht werden. Der Kreuzweg wurde von Josef Ortner sen. Ende in den 1990er Jahren handgeschnitzt. Das Altarbild ist eine Fotokopie des alten Altares, das jetzt in der Marienkirche hängt.

Historischer Kreuzweg Erling

Kreuzwege im religiösen Sinn sind Nachbildungen des Leidensweges Christi. Einen Kreuzweg betend zu gehen, ist ein alter katholischer Brauch. Der Andechser Kreuzweg wurde 1875 gestiftet. Er folgt einem alten Pilgerweg. Der Kreuzweg beginnt an der Friedenskapelle. Die vierzehn Stationshäuschen stehen entlang des Wanderweges nach Erling und am Elisabethenweg bis zum Fuße des Heiligen Berges Andechs.

Jedes Jahr am Karfreitag findet entlang dieses Weges ein Kreuzweg für Kinder und Familien statt.

Marienkapelle Frieding

1857 beschloss der Friedinger Gemeinderat die Errichtung einer Marienkapelle aus Anlass des Dogmas von der Unbefleckten Empfängnis Mariens durch Papst Pius IX. drei Jahre zuvor. Am 11. Mai 1858 wurde die Marienfigur aufgestellt, die der damals noch junge, später aber sehr angesehene Münchner Bildhauer Caspar von Zumbusch aus Kelheimer Kalkstein arbeitete.

Die Kapelle wurde im Jahr 2008 umfassend restauriert. Bei den Arbeiten am Dachstuhl fanden sich Inschriften der Zimmerleute aus dem Jahr 1892, die damals den Dachstuhl erneuerten.

Kirchliche Friedhöfe in unserer Pfarreiengemeinschaft

Hier finden Sie Informationen über die kirchlichen Friedhöfe in unserer Pfarreiengemeinschaft. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte über das Pfarrbüro an die jeweiligen Friedhofsreferenten. Diese können auch Fragen zur Neuanlage bzw. Aufgabe von Gräbern sowie zu den Grabgebühren beantworten.

Erling

Alter Friedhof rund um die Pfarrkirche St. Vitus

Neuer Friedhof an der Friedenskapelle - Bereich oberhalb des großen Kreuzes

Friedhofsordnungen und -gebühren:

Frieding

Friedhof rund um die Pfarrkirche St. Pankratius

Machtlfing

Friedhof rund um die Pfarrkirche St. Johannes Baptist
 


Friedhofsordnung und -gebühren:

 Gemeindlicher Friedhof Erling

An der Friedenskapelle - unterer Teil des Friedhofes

Zuständigkeit:
Gemeinde Andechs
Sylvia Essig
Tel. 08152 /932530

©Pfarreiengemeinschaft Andechs. Alle Rechte vorbehalten.

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